Arbeitsgruppen

Digital Public Health

Die Arbeitsgruppe Digital Public Health wurde ins Leben gerufen, um sich tiefer mit den Herausforderungen und Chancen auseinanderzusetzen, die sich aus der aktuellen digitalen Revolution – inklusive des Aufstiegs von sozialen Medien und Big Data – ergibt. Im Gespräch waren drei konkrete Projekte mit unterschiedlichen Ausrichtungen: Die aktive Nutzung einer Social Media Plattform zur Kommunikation von Public Health Themen an eine interessierte Öffentlichkeit (z.B. in Form eines YouTube Kanals), ein Forschungsprojekt zu den Diskursen, die auf Plattformen wie Facebook und YouTube zu Alternativmedizin geführt werden sowie das Etablieren einer Übersichtsplattform, auf der NutzerInnen an evidenzbasierte Informationsquellen weiterverwiesen werden. Nach ausführlicher Diskussion wurden das Forschungsprojekt und die Übersichtsplattform vor den anderen Vorhaben priorisiert. Es soll Ende Februar / Anfang März anlaufen – hierzu läuft aktuell der Ethikantrag und die Akquise von Geldern. Interessierte können sich gerne zu allen Projekten melden.
Ansprechpartner: Jan Stratil

Karrierewege

Eine Stärkung der Öffentlichen Gesundheit erfordert gut ausgebildete und engagierte Fachkräfte verschiedener Disziplinen. Doch die Ausbildungs- und Karrierewege im Public Health Bereich sind bislang meist wenig strukturiert, wenig transparent und/oder mit vielen Hürden verbunden. So mangelt es an den meisten medizinischen Fakultäten an Ausbildungsabschnitten, die gezielt auf eine Tätigkeit im Bereich der Öffentlichen Gesundheit vorbereiten. Die Weiterbildung zum Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen setzt sich aus diversen klinischen und nicht-klinischen Abschnitten zusammen, die von Interessierten in der Regel in Eigenregie geplant und organisiert werden müssen. Für Fachkräfte anderer Disziplinen, wie zum Beispiel AbsolventInnen interdisziplinärer Public-Health-Studiengänge, gibt es oft nur wenige Karrierewege, die eine unmittelbare Tätigkeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst beinhalten. Mit diesen und ähnlichen Herausforderungen, und entsprechenden Reformoptionen beschäftigt sich die Arbeitsgruppe Karrierewege.
Ansprechpartner: Franziska Hommes und Karin Geffert

Lesekreis

Zum Anfang des Jahres 2019 wollen wir mit einem Lesekreis starten, in dem wir gemeinsam Texte zu aktuellen Themen der Öffentlichen Gesundheit lesen und diskutieren. Es waren mehrere Formate und Texte in der näheren Auswahl, wir haben uns aber aktuell für das Buch Blue Print von Robert Plomin entschieden. In dem Buch geht es um die Bedeutung der Gene bezüglich unseres Krankheitsrisikos, aber auch in Bezug auf z.B. Persönlichkeit und Lebensumwelt – entsprechend hat Blue Print zahlreiche Kontroversen ausgelöst. In dem Lesekreis wollen wir uns daher Anfang des Jahres mit den sozialen und politischen Konsequenzen beschäftigen, die sich aus unserem deutlichen Wissenszuwachs zu Genetik ergeben – vor allem für die Public Health. Denn, “the genome genie is out of the bottle and, even if we tried, we cannot stuff it back in”.
Ansprechpartner: Jan Stratil

Kartierung von Public Health Strukturen in Deutschland

Die Arbeitsgruppe ‚Public Health-Strukturen in Deutschland‘ verfolgt das Ziel, eine Übersicht über deutsche Institutionen für den Bereich Public Health zu erstellen. Dabei werden von Regierungsinstitutionen über privatwirtschaftliche Akteure bis hin zu Wissenschaft und Thinktanks verschiedenste Einrichtungen in die Übersicht aufgenommen, um ein möglichst vollständiges Bild zu zeichnen. Die Übersicht soll dazu dienen, Ansprechpartner für verschiedenste Fragestellungen zu erfassen, beispielweise für die berufliche Orientierung, für Lobbyarbeit oder für fachliche Fragestellungen.
Ansprechpartner: Christian Popescu

Neue Arbeitsgruppen

Zusätzliche Arbeitsgruppen können nach Rücksprache mit dem Koordinierungskreis jederzeit eingerichtet werden.