AG Public Mental Health

Public Mental Health befasst sich mit den Determinanten von psychischer Gesundheit unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Das junge Praxis- und Forschungsfeld berücksichtigt die Prävention psychischer Erkrankungen, psychische Gesundheitsförderung sowie Behandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen für Menschen mit psychischen Erkrankungen1,2. Im Rahmen des biopsychosozialen Modells der mentalen Gesundheit wird die psychische Bevölkerungsgesundheit aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und versucht Lösungsansätze, insbesondere für vulnerable Gruppen, zu entwickeln. Herausforderungen bestehen dabei in der Definition von Public Mental Health im deutschsprachigen Kontext, Gesundheitsmonitoring dieser und der adäquaten Integration in existierende Strukturen der deutschen Institutionen öffentlicher Gesundheit und der psychischen Gesundheitsversorgung.

In der Arbeitsgruppe Public Mental Health tauschen sich Nachwuchswissenschaftler:innen aus dem deutschsprachigen Raum multidisziplinär und motiviert über diverse Determinanten von psychischer Gesundheit aus. Derzeit trifft sich die AG in unregelmäßigen Abständen zu Journal Clubs und Diskussionen ausgewählter Themen zu Public Mental Health. Die AG befindet sich aktuell in der Findungsphase und freut sich auf weitere Personen, die Interesse an einer Mitgestaltung haben. 

Für Interessierte gibt es einen eigenen NÖG-E-Mail-Verteiler.

Ansprechpersonen sind Sophie Eicher, Julian Friedrich, Viola Gräf, Mike Rüb, Petra Schönweger und Jan Stratil.

1 Davies, S. C. (2014). Annual Report of the Chief Medical Officer 2013, Public Mental Health Priorities: Investing in the Evidence. London: Department of Health.

2 Davies, S. C., & Mehta, N. (2015). Public mental health: evidence to policy. World Psychiatry, 14(1), 44-45.